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DIE GESCHICHTE
DER GISLER DRUCK AG

Obwohl in Uri im 17. Jahrhundert vorübergehend zwei Druckereien bestanden, beginnt die eigentliche Geschichte der Druckkunst in unserem Kanton erst im 19. Jahrhundert.

1843 eröffnete der junge Künstler Anton Gisler den ersten Lithographie-Betrieb in Uri. Anton Gislers Tätigkeit beschränkte sich jedoch hauptsächlich auf den Druck von Heiligenbildchen.

Bereits 1847 allerdings verkaufte Anton Gisler den Lithographie-Betrieb an Josef Lusser und Franz Jauch, das Unternehmen wurde aber weiterhin vom einstigen Besitzer weitergeführt. Das Geschäft mit Sitz im heutigen
Suworow-Haus umfasste mittlerweile ein Lithographie-Geschäft, eine kleine Buchdruckerei sowie einen kleinen Papeterieladen.

1853 erwarb Franz Käsli das Unternehmen und verlegte den Sitz ins heutige Korporationsgebäude in Altdorf. Sehr wahrscheinlich trat nun auch Anton Gisler aus dem Geschäft aus.

1864 erwarb wiederum Anton Gisler den Lithographie-Betrieb. Er brachte das weiterhin auf den Namen «Käsli’sche Lithografie» lautende Geschäft in kürzester Zeit wieder auf die Höhe und baute es sogar aus.

Doch bereits 1870 verstarb völlig unerwartet Anton Gisler, er hinterliess drei unmündige Söhne. Das Unternehmen wurde von seinem Schwager Martin Imhof geschickt geleitet, bis der älteste Sohn Martin Gisler -
mündig geworden - die Führung übernahm.

Nachdem 1873 der Erbauer des Gotthardtunnels, Louis Favre, die Liegenschaft erworben hatte, kam der Lithographie-Betrieb bei Anton Müller unter.

1878 wurde der Betrieb an den Standort der heutigen Druckerei, an die Gitschenstrasse, verlegt.

1880 war ein bedeutendes Jahr: Der merkliche Rückgang der Lithographie-Aufträge veranlasste die Firmenbesitzer, dem Geschäft eine Buchdruckerei anzugliedern. Zudem legte man sich einen neuen Namen zu: «Lithografie, Buchdruckerei und Kunsthandlung Gebrüder Gisler». Im gleichen Jahr erhielt die Firma den Auftrag, das bis anhin in einer anderen Druckerei herausgegebene «Urner Wochenblatt» zu drucken.

Nachdem 1893 die beiden Brüder Josef und Anton aus dem Geschäft ausgeschieden waren und Josef die Druckerei von Johann Jakob Högger gepachtet hatte, führte fortan Martin Gisler unter dem Namen «Buchdruckerei Gisler» den Betrieb alleine weiter.

1898 trat zudem Albert Dietschi aus Laupersdorf als Kollektivgesellschafter in die Firma ein, die sich nun «Buchdruckerei Gisler & Cie» nannte. Das erste Jahrzehnt brachte wiederum einige Neuerungen: 1902 trat Albert Dietschi aus der Firma aus, und Martin Gisler war wiederum der alleinige Besitzer.

1927 verstarb Martin Gisler im Alter von 74 Jahren. Nun ging die Firma an seinen Schwiegersohn Rudolf Huber, einem gelernten Schriftsetzer, über. Nach seinem Studienabschluss trat später auch dessen Sohn Martin in die Kollektivgesellschaft ein. Unter dieser Leitung entwickelte sich die Firma zur grössten Druckerei im hiesigen Kanton. Nach dem Tode Rudolf Hubers im Jahre 1957 stand Martin allein dem Betrieb vor.

Im Jahre 1972 wurde die Kollektivgesellschaft in die heutige Gisler Druck AG umgewandelt, die heute von einer dreiköpfigen Geschäftsleitung geführt wird, der Otti Aeschbacher, ein Schwiegersohn Martin Hubers, vorsteht.

Seit Januar 2008 hat die Gisler Druck AG die regionale Inserateakquisition, nach langjähriger Vollpacht durch Publicitas, wieder in die eigenen Hände genommen.

 
Meilensteine

2009    Ein zusätzliches digitales 
           Drucksystem 
           XEROX DC 700 
           wird installiert

2008    Die Gisler Druck AG 
           betreut den Urner 
           Inseratemarkt 
           in Eigenregie

2007    Neukonzeption 
           und Redesign
           des Urner 
           Wochenblattes

2007    Ausbau der 
           Zeitungsrollen-
           druckmaschine

2007    Einführung des
           Zeitungsredaktions-
           systems Woodwing

2007    Das digitale Drucksystem
           XEROX DC250
           kommt zum Einsatz

2006    Die Gisler Druck AG
           übernimmt die volle
           Verantwortung 
           für das
           Urner Wochenblatt

2006    Die beiden Gratis-
           anzeiger Uristier
           und Anzeiger Uri
           kooperieren

2006    Im Frühling 2006
           wird Schichtbetrieb
           auf der Bogenmaschine
           SM eingeführt

2002    Digitale Produktion 
           mit Direktplatten-
           belichter eingeführt

1997    Beteiligung an 
           Radio Central

1997    Gisler Druck und
           Urner Wochenblatt
           schalten erste 
           Website auf

1996    Gratisanzeiger 
           Uristier wird lanciert

1992    Einzug in den
           Neubau an der 
           Gitschenstrasse

1989    Desktop-Publishing 
           wird eingeführt

1972    Gisler Druck 
           wird eine Aktien-
           gesellschaft

                                                
Gitschenstrasse 9 | 6460 Altdorf | Tel. 041 874 16 16 | Fax 041 874 16 32 | mail@gislerdruck.ch